Fern(k)östliches im Westen der Hauptstadt

Wie für viele andere Berliner auch, zählt die asiatische Küche schon seit Kindestagen zu meinen unangefochtenen Favouriten. Dies mag vielleicht daran liegen, dass die speziellen Gewürze und fernöstlichen Zutaten mich jedes Mal auf einen kleinen kulinarischen Urlaub fernab der westlichen Welt schicken.

Genau einen solchen wollte ich mir vergangenen Donnerstag mal wieder gönnen und hatte noch von einer Freundin die Empfehlung für einen besonderen Meister der asiatschen Kochkunst im Hinterkopf. Dessen Restaurant ist unter dem Namen "Ganda", ganz in der Nähe vom S-Bhf Messe Nord/ICC, zu finden und wirbt mit einem für meinen Geldbeutel wirklich verführerischen Angebot: "All you can eat-Buffet" für 6.90 Euro!

Dort angekommen war ich zunächst durch die Weitläufigkeit der Räumlichkeit beeindruckt. Über Platzmangel konnte man sich wahrlich nicht beschweren, trotzdem gab es viele kleine Nischen, die der etwas ungemütlichen Bahnhofshallenatmosphäre entgegen wirkten. Das Buffet konnte mit einer reichlichen Auswahl überzeugen, die teilweise über die eines typischen Chinarestaurants hinausging. Zu meiner großen Freude wurde sogar durch die Köchin des Hauses frisches Sushi vor meinen Augen zubereitet!

Alles in allem konnte ich meinen kulinarischen Urlaub im "Ganda" vollends genießen und werde dort sicher auch den nächsten kleinen Gaumenausflug in fernöstliche Länder buchen .      

10.2.14 16:07, kommentieren

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Mäßiger L.U.X. (us)

Berlin ist nicht nur die Stadt unzähliger Kulturangebote, Einkaufsmöglichkeiten und einer historisch geprägten Vergangenheit, auch das Nachtleben ist mit "einzigartig" durchaus treffend beschrieben. Nicht nur die enorme Anzahl der Ausgehmöglichkeiten, sondern auch ihre Vielfalt dürften für jeden Nachtschwärmer ein wahres Erlebnis bieten.

Um sich von diesem Angebot mal wieder selbst zu überzeugen, entschieden eine Freundin und ich uns also vergangenen Samstag dazu, einen anderen Club zu besuchen. Die Wahl fiel (vor allem wegen der zentralen Lage am U-Bhf Schlesisches Tor) auf das alternativ angehauchte L.U.X.

Was zunächst sehr positiv auffiel, war der fehlende Eintrittspreis, der allerdings an der Bar in Form eines "Euro für den DJ" doch noch gezahlt werden musste. Der Club an sich erinnert stark an eine typische Kreuzberger Lagerhalle, hat allerdings gerade dadurch seinen gewissen Charme. Musikmäßig begeisterte der Mann an den Plattentellern hauptsächlich mit House, was leider nicht besonders viele Gäste auf die Tanzfläche zu ziehen schien. Insgesamt war der Club für einen Samstagabend recht dürftig gefüllt, was vielleicht auch der umliegenden Konkurrenz zuzurechnen ist.

Fazit des Abends: Dieser Club kann bestenfalls zum Start in den Abend besucht werden, um allerdings die ganze Nacht dort zu verweilen, fehlt es hier eindeutig (noch) an Party-Potenzial.

5.2.14 11:24, kommentieren