Ein Stückchen Dänemark in der Hauptstadt

Winter ade. Scheiden tut weh.

Wie wahr doch so mancher Fers eines Kinderliedes ist. In meinem Fall betrifft es das Ende eines erst kürzlich beendeten Auslandsaufenthalt in Dänemark. Zwar bin ich in dieser Zeit kein großer Fan von Land und Leuten geworden, jedoch birgt dieser kleine nördliche Teil Europas so manche Raffinesse, auf die ich auch hier in der Hauptstadt nicht verzichten möchte.

Eine davon ist die dort angesiedelte Filialkette "Tiger". Der Volksmund würde diese Art von Geschäft wohl als "Klimbim-Laden" bezeichnen, in dem jede Menge unnütze (aber zugleich unverzichtbare! ) Produkte angeboten werden. Besonders reizvoll daran sind die vielen dänischen Waren, die teilweise ziemlich kurios, aber in jedem Fall einzigartig sind! Den Clou an dem gesamten Konzept dieser Ladenkette bilden allerdings die sehr günstigen Preise, besonders im Hinblick auf das recht hohe dänische Preisniveau.

Als ich nun gestern beim Spaziergang durch die Fußgängerzone in der Wilmersdorfer Straße einen Ableger der "Tiger"-Ladenkette fand, war die Freude natürlich groß! Hier findet sich eine exakte Kopie des dänischen Wunderladens, ganz im Stil des Originals (inkl. gleicher Produkte).

So werde ich wahrscheinlich in nächster Zeit des Öfteren in Charlottenburg unterwegs sein, um meinem neuen Lieblingsladen einen Besuch abzustatten. Strahlende Augen und ein langes, bewunderndes "Oooooh" sind dabei natürlch im Preis inbegriffen .

30.1.14 11:45, kommentieren

Werbung


100 % privat

Nachdem ich für 6 Monate durch ein aufregendes Auslandssemester fast vergessen hatte, wie sich Berliner Nachtluft anfühlt, wurden meine Erinnerungen letzten Samstag wieder aufgefrischt.

Auf dem Plan stand eine vielversprechende Sprechgesangsparty im Stil der 90er Jahre. Da es für diese Veranstaltung gleich zwei Locations gab -eine im Gretchen mit sehr aussagekräftigem Line-up und eine im Privatclub mit erheblichem Preisvorteil- fiel die Wahl nach kurzer Abwägungszeit und einem Blick ins Portemonnaie auf letzteres. Da der Privatclub zentral im alten Postamt in der Skalitzer Straße gelegen ist, hielt sich auch der Anfahrtsweg in Grenzen, was bei Temperaturen um -14°C alle begrüßten. 

Dort angekommen fiel zunächst die wirklich sehr private Atmosphäre des Clubs auf. Ich möchte an dieser Stelle keineswegs zynisch klingen, aber selbst bei meiner letzten Geburtstagsparty fanden sich mehr Gäste ein als in den Räumlichkeiten dieser Location. An sich war dies wirklich schade, weil das etwas rustikalere Ambiente in Kombination mit einem DJ, der sein Handwerk verstand, durchaus ansprechend war. Aber wie man sich vorstellen kann, hält sich die Stimmung in Grenzen, wenn -abgesehen von einem selbst- vielleicht noch fünf andere versuchen, die Tanzfläche/Party verzweifelt zum kochen zu bringen.

Ob nun der Name des Clubs bei allen Veranstaltungen Programm ist, möchte ich an dieser Stelle nicht behaupten. Fairerweise muss man zugeben, dass das Line-up im Gretchen um einiges pompöser war, was sicher auch dem Publikum nicht entgangen sein dürfte. Trotzdem war die Party im Privatclub keinesfalls schlecht und um dem ganzen eine positive Note zu verleihen: Niemand konnte sich über zu wenig Platz beim Tanzen beschweren .

Vielleicht lasse ich es in den nächsten Wochen nochmal auf einen zweiten Versuch ankommen - natürlich nur, wenn keine Konkurrenzveranstaltung stattfindet ...

 

27.1.14 12:49, kommentieren