Die fluffigste Rose Berlins

Vielfalt. Toleranz. Entfaltungsfreiheit. Besonders für Randgruppen sind solche Eigenschaften von großer Bedeutung, da sie gesellschaftlich vor allem in kleineren Städten und Gemeinden ausgegrenzt werden. Ich brauche wohl an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass gerade Berlin für eben diese Begriffe bekannt ist. Daher verwundert es auch wenig, dass die Schwulen- und Lesbenszene hier sehr stark ausgeprägt ist. Da allerdings auch Heteros darin herzlich willkommen sind, hatte ich die Gelegenheit, bei einer Kreuzberger Kneipentour für einige Stunden in diese schillernde Welt einzutauchen.

Ort des Geschehens war dabei die "Roses Bar" in der Oranienstraße. Bereits vor der Location lässt ein Blick durch das Fenster in das Innere das -meist bei uns Frauen zu findende- Kitschherz höher schlagen: Plüsch, wohin das Auge reicht! Beim Eintreten in die Bar wird dann das volle Ausmaß sichtbar: rote Beleuchtung gemischt mit fluffig-trashiger Einrichtung und einer sehr bunt wirkenden Atmosphäre! Dazu trifft man zu 80er Jahre-Discomusik auf nette (und teilweise auch ein bißchen schräge) Leute von überall her, mit denen man zu moderaten Getränkepreisen (kleines Bier 2,50 €, Longdrinks ab 4,50 € ) einen echt einmaligen Abend verbringen kann.

Ich gebe zu, dass diese Location -zumindest für mich- nicht jedes Wochenende in Frage kommen würde, aber ab und zu werde ich mich sicherlich wieder in diese sehr bunte und vor allem einmalige Trash-Plüschwelt begeben !

26.8.13 13:24, kommentieren

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Shopping-Mekka im Outback

Ein typischer Samstag-Nachmittag für viele beschäftigte Berlinerinnen: Power-Drängel-Shopping inmitten der City. An diesem Tag ist es quasi unmöglich, in Gegenden um den Alexanderplatz oder Ku'Damm, sich in Ruhe seiner Einkaufslaune hinzugeben. Dabei stellt bereits das Durchdringen zu den einzelnen Warenständen in den meist viel zu kleinen Verkaufsläden eine Riesenherausforderung dar - von stundenlangem Warten an der Umkleidekabine ganz zu schweigen.

Sicherlich mag es auch einige Damen geben, die dies als das sogenannte "Shopping-Erlebnis" empfinden und sich von dem harten Kampf um die besten Teile wenig gestört fühlen. Ich persönlich gehöre leider nicht zu dieser Sorte Frau und habe deshalb durch Zufall einen echten Geheimtipp entdeckt: das East-Gate-Shopping-Center in Marzahn (S-Bhf Marzahn, S7).

Nun werden viele vielleicht meinen, dass dies ja eine halbe Tagesreise entfernt sei und eine stundenlange Bahnfahrt mindestens genauso anstrengend ist, wie das Gedränge in den City-Shops. Tatsächlich benötigt man allerdings vom S-Bahnhof Ostkreuz keine 20 Minuten, um dieses Shopping-Mekka zu erreichen.

An Verkaufsläden bietet das East-Gate so ziemlich alles, was man auch in der direkten City findet (z.B. H&M, C&A, Deichmann). Außerdem laden im oberen Stockwerk verschiedenste Restaurants in Kombination mit einer gemeinschaftlichen großzügigen Sitzfläche zum Stärken und Ausruhen ein. Da das Center insgesamt recht weitläufig ist, sollte man dennoch gut zu Fuß sein .

Ein wirkliches Phänomen ist jedoch die erstaunlich entspannte Einkaufsatmosphäre - selbst an Samstagnachmittagen. Wer sich also nicht im Kampf um Umkleidekabinen oder Schnäppchen beweisen möchte, sollte das East-Gate als eine echte Alternative zum City-Shopping unbedingt ausprobieren!

21.8.13 10:02, kommentieren