Die fluffigste Rose Berlins

Vielfalt. Toleranz. Entfaltungsfreiheit. Besonders für Randgruppen sind solche Eigenschaften von großer Bedeutung, da sie gesellschaftlich vor allem in kleineren Städten und Gemeinden ausgegrenzt werden. Ich brauche wohl an dieser Stelle nicht zu erwähnen, dass gerade Berlin für eben diese Begriffe bekannt ist. Daher verwundert es auch wenig, dass die Schwulen- und Lesbenszene hier sehr stark ausgeprägt ist. Da allerdings auch Heteros darin herzlich willkommen sind, hatte ich die Gelegenheit, bei einer Kreuzberger Kneipentour für einige Stunden in diese schillernde Welt einzutauchen.

Ort des Geschehens war dabei die "Roses Bar" in der Oranienstraße. Bereits vor der Location lässt ein Blick durch das Fenster in das Innere das -meist bei uns Frauen zu findende- Kitschherz höher schlagen: Plüsch, wohin das Auge reicht! Beim Eintreten in die Bar wird dann das volle Ausmaß sichtbar: rote Beleuchtung gemischt mit fluffig-trashiger Einrichtung und einer sehr bunt wirkenden Atmosphäre! Dazu trifft man zu 80er Jahre-Discomusik auf nette (und teilweise auch ein bißchen schräge) Leute von überall her, mit denen man zu moderaten Getränkepreisen (kleines Bier 2,50 €, Longdrinks ab 4,50 € ) einen echt einmaligen Abend verbringen kann.

Ich gebe zu, dass diese Location -zumindest für mich- nicht jedes Wochenende in Frage kommen würde, aber ab und zu werde ich mich sicherlich wieder in diese sehr bunte und vor allem einmalige Trash-Plüschwelt begeben !

26.8.13 13:24

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